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es geht voran

Ahoi Hoffnungsschimmer.

Wer kennt das nicht, man sitzt zuhause und verflucht seinen Job, seinen „ach so geliebten Job“. Den einen, der einen immer aus der Patsche hilft, der für einen da ist wenn man über die Runden kommen muss, und nun hasst man sich. Es sind wie immer die Kleinigkeiten die einen auf den Sack gehen. Schon klar. Verheiratet sind wir nicht. Dennoch verbringen wir viel Zeit miteinander. Eigentlich mehr als mir lieb ist. Und ich finde ich gebe viel mehr als ich zurück bekomme. Nun ja… anderes Thema. An so einem Tag regt mich mindestens alles auf – Menschen die inkompetent erscheinen, Nachrichten die im Email -Postausgang hängen bleiben und meine Arbeit wird und wird nicht weniger. Gestern noch mega stolz auf mich, acht Stunden gebraucht für irgendso ein Anschreiben was raus musste. Heute eine E-Mail bekommen, da ist ein Fehler drinn  Ahhhhhrrrrr. Tja, so ist das. Nix kann man richtig machen. Dabei weiß ich genau das es sich keiner durchlesen wird. Aber das sind nur diese Tage, die anderen sehen dann auch wieder anders aus. Dann liebe ich meinen Job sitze bis Nachts am Rechner und ziehe des öfteren meine Arbeit meiner Freizeit vor. Ja, aber heute nicht.[/vc_column_text][/vc_column]
Ich mache immer alles gleichzeitig, schiebe alles auf den letzten Drücker. Und erlebe mich dann in den letzten Minuten irgendwie in Zeitlupe agieren. Ich setze mich förmlich in einen Rausch. Ich schlafe ein mit den Gedanken an die Arbeit und Wache auf mit einem Gefühl von ‚Scheiße ich habe was vergessen. Gut, ist das nicht. Aber ich brauche das so, ich bin so. Und ändern will ich das auch nicht. Alles andere wäre mir einfach zu langweilig und dann wäre ich auch nicht gut in meiner Arbeit. Wieso? Was weiß ich… Aber was ich weiß, dass ich es immer so schaffe, leicht gereizt und gestresst aber gut. Vielleicht brauche ich auch so eine Art Grundspannung. Dauerstrom der in mir existiert. Denn ich sage lieber zu zwanzig Dingen ja, als zu einer Sache nein. Ich will doch nicht vor mir selber kapitulieren, schlapp machen. Wir wissen doch alle das es immer weiter geht. Ja klar ein hin und her, Schicksal. Schwerer Unfall. Aber es geht immer weiter. Seien wir ehrlich wir sind zu klein um die Welt anzuhalten, die dreht sich einfach immer weiter, ob mit oder ohne uns. Tja.. und weil das alles so schnell geht, bin ich dann halt einfach schneller. Also wenn ich mal wieder denke, mir bricht die Decke über dem Kopf zusammen, oder alle haben sich gegen mich verschworen und ich finde alle doof. Dann sollte ich vielleicht darüber nachdenken, dass ich das vor zwei Wochen schon mal hatte und es garnicht immer die anderen sind, sondern, mein Kopf. Meine Gefühle und mein Handeln.. Also ich sag`s ja es geht voran.